Stillzeit

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Jede Mutter ist unterschiedlich und jeder Körper ist unterschiedlich. Und gerade beim Stillen macht sich das bemerkbar. Es gibt so viele Mütter, die gerne stillen würden, aber es nicht können. Viele Mütter halten das Stillen für das einzig Wahre. Und andere Mütter verzichten ganz bewusst darauf zu stillen. Doch gibt es einen richtigen Weg mit dem Thema Stillen umzugehen?
TOLERANZ
Die Diskussion um das Stillen wird heute extrem zugunsten der Stillenden geführt. Das führt letztlich dazu, dass die jungen Mütter, die aus verschiedenen Gründen dazu nicht in der Lage sind, erheblich verunsichert sind. Die häufig gestellte Frage „Haben Sie es denn überhaupt richtig versucht?“ kann dann durchaus in Tränen enden. Es gibt kaum eine Mutter, die es nicht probiert hat. Die Hebammen leisten hier Erhebliches. Die Techniken und Erfahrungen sind vielfältig und dennoch kann es erfolglos enden. In dem Zusammenhang sollte auch berücksichtigt werden, dass im Mittelpunkt ein hungriges Baby steht, zumal in den ersten Tagen nach der Geburt ein Gewichtsverlust von bis zu zehn Prozent normal ist.

Ist der Gewichtsverlust in den ersten Lebenstagen größer, muss das Stillverhalten überprüft und korrigiert werden. Ein Gewichtsverlust von zehn Prozent oder mehr in den ersten Lebenstagen, Gelbsucht, Dehydratationszeichen (wie schlaffe Haut, wenig Urin oder Stuhl) oder Krankheitssymptome erfordern bereits eine Therapie, z. B. Zufüttern von abgepumpter Muttermilch oder einer Säuglingsanfangsnahrung. Kranke Säuglinge, unreife Frühgeborene oder stark Untergewichtige unterliegen anderen Regeln und eine Zufütterung kann aus medizinischer Sicht notwendig werden. Die Entscheidung über etwaiges Zufüttern sollte die Mutter in jedem Fall mit der Hebamme und/oder der Ärztin oder dem Arzt abstimmen.

In dem Zusammenhang muss auch einmal eine Lanze für die Hersteller von Babynahrung gebrochen werden, denn wenn eine Frau nicht stillen kann, muss der Säugling ernährt werden und das so gut wie möglich.

Bei der Wahl des geeigneten Produktes beraten wir Sie gerne in der Mutter+Kind Apotheke.